17.08.2021

Besuch Staatsminister Albert Füracker und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer

Staatsminister Albert Füracker und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer besuchten letzte Woche den Landkreis Schwandorf.

Staatsminister Albert Füracker und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer besuchten vergangene Woche den Landkreis Schwandorf. Grund dafür waren die Übergabe des Bescheides über die Kofinanzierung des Breitband Bundesförderprogramms sowie die Besichtigung des Ausbaugeschehens vor Ort.

Der Bescheid über die Kofinanzierung in Höhe von 21,7 Millionen Euro wurden am 12.08.2021 in der Oberpfalzhalle an Landrat Ebeling überreicht. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von insgesamt 54 Millionen Euro (50 % Bund, 40 % Freistaat, 10 % Kommunen). Der Anteil Nittenaus beträgt ca. 682.000 Euro. 18 Kommunen im Landkreis sind am Projekt beteiligt.

Es werden insgesamt 2800 Anwesen (in Nittenau ca. 400 Anwesen) erschlossen. Förderfähig waren in diesem Projekt, welches seit ca 2017 läuft, alle bebauten Anwesen, die bislang eine Bandbreite von weniger als 30 Mbit/s empfangen haben. Es werden insgesamt 2300 km Glasfaserkabel durch die Firma RKE im gesamten Landkreis verlegt. Es ist davon auszugehen, dass die Arbeiten in Nittenau im ersten Quartal 2022 abgeschlossen sein werden. Nittenau gehörte zu den ersten drei Kommunen, in denen der Bau begonnen hat. Nur durch das gute Zusammenwirken von Bund, Freistaat Bayern, dem Landkreis und den Kommunen kann diese Herausforderung bewältigt werden. Durch die Anpassung der Förderrichtlinie zur Kofinanzierung hat der Freistaat Bayern seinen Beitrag zum Breitband Bundesprogramm noch einmal erhöht.

An dem Termin nahmen neben zahlreichen Bürgermeistern noch die MdBs Schieder und Holmeier, die MdLs Hanisch und Flierl und die Gastgeberin, 2. Bürgermeisterin der Stadt Schwandorf, Frau Engelhardt-Kopf teil. Das Projekt gehört zu den TOP 3 in ganz Deutschland.

Die Stadt Nittenau arbeitet derzeit neben dem aktuell laufenden Ausbau noch parallel an drei weiteren Breitbandförderprogrammen: Glasfaseranschluss der Schulen und des Rathauses (hierzu gibt es ein spezielles Förderprogramm) Sonderprogramm Gewerbe- Industriegebiet (90 % Förderung) sowie der sog. Bayerischen Gigabitrichtlinie, mit der weitere knapp 900 Anwesen mit Glasfaser bis ins Haus versorgt werden. Auch hier wird die Stadt mit einer hohen sechsstelligen Summe beteiligt sein.

Die Förderfähigkeit von ca. 950 Anwesen wird mit dem Programm Gigabit Bund ab 01.01.2023 in Angriff genommen. Damit können wir das Ziel eines flächendeckenden Glasfaserausbaus in Nittenau in den nächsten Jahren erreichen.

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