22.09.2021

Ergebnisse der Stadtratssitzung vom 14.09.2021

Auf der Tagesordnung der Stadtratssitzung am 14.09.2021 standen unter anderem das Freizeit- und Erholungsbad sowie die Farbgestaltung der neuen Großen Regenbrücke.

Für das Freizeit- und Erholungsbad in Nittenau soll eine Konzeptplanung erstellt werden. Grund dafür sind die in die Jahre gekommenen Bereiche und fehlenden barrierefreien Zugänge, Duschen und Toiletten. „Es macht Sinn, sich jetzt mit dem Thema zu beschäftigen“ betonte Erster Bürgermeister Benjamin Boml, „dadurch haben wir ein ganzheitliches Konzept in der Schublade und bekommen bei einer möglichen Förderung eine höhere Chance für Zuschüsse.“ Aus diesem Grund wurde um 18.00 Uhr vor Ort eine Besichtigung des Stadtrates durchgeführt. Der Schwimmmeister Andreas Hanka führte die Mitglieder durch die Gebäude und erläuterte die Probleme, die sich vor allem für Eltern mit Kinderwägen und mobil eingeschränkten Personen entstünden. Der Stadtrat genehmigte in der Sitzung die Vergabe einer Konzeptplanung einstimmig. Außerdem soll im kommenden Jahr die Gegebenheiten barrierefrei umgebaut werden. Die Mitglieder waren sich einig, dass das Freibad für die EinwohnerInnen und für TouristInnen besonders wichtig sei.

Im folgenden Tagesordnungspunkt wurde die Farbgestaltung der Großen Regenbrücke diskutiert. Die angedachten und die vom Staatlichen Bauamt vorgestellten Farben entsprächen nicht der DB-Farbnorm. So würde das gelb und das grün schnell verblassen und überaus empfindlich sein. Der Stadtrat war sich einig, dass die vorgeschlagene Farbgestaltung grau in grau zu einfach sei. Jürgen Kuprat, Fraktionssprecher der SPD, schlug eine Gestaltung in grau und rot vor, da so der Wiedererkennungswert mit der Brücke in Überfuhr vorhanden sei. Mit einer Gegenstimme wurden die Farben 701 (hellgrau) für das Geländer und 310 (rot) für den Bogen bestimmt.

Anschließend wurden die mobilen Luftreiniger für Schulen und Kindergärten diskutiert. Bereits im Vorfeld der Sitzung trat Benjamin Boml mit den Nachbargemeinden und der neuen Schulrektorin der Grund- und Mittelschule Nittenau, Diana Neidhardt, in Verbindung. Weitere Gespräche haben ergeben, dass sowohl das Gymnasium, als auch das Förderzentrum bereits mit mehreren Geräten ausgestattet wurden. Aktuell könne mit einer Förderung von 50 Prozent pro Gerät gerechnet werden, die Kosten beliefen sich auf zwischen 500 Euro und 4.500 Euro pro technischer Ausstattung. Alle Fraktionen sahen eine Anschaffung als sinnvoll und notwendig an. Thomas Hochmuth, Fraktionssprecher der CSU, erklärte, dass diese Investition umgesetzt werden sollte, da die Kinder die Zukunft seien. Abschließend wurde einstimmig entschieden, dass alle Klassen und Stätten mit Kindern unter 12 Jahren mit der notwendigen Anzahl an Luftfilteranlagen ausgestattet werden sollen. Die Planung und Organisation werde von der Stadtverwaltung Nittenau übernommen.

Im folgenden Tagesordnungspunkt teilte Benjamin Boml mit, dass der Haushalt der Stadt Nittenau endgültig im August vom Landratsamt Schwandorf genehmigt wurde. Weiterhin berichtete der Erste Bürgermeister über die erfolgreiche Infoveranstaltung des Jugendparlaments, das mobile Impfangebot des Landkreises Schwandorf und das neue Stadtmagazin.

Zuletzt konnten verschiedene Anfragen besprochen werden. So wurde nach Information von Christoph König, B90/Die Grünen, in der Regentalstraße ein Baum auf städtischem Grund abgesägt. Diesem werde Benjamin Boml nachgehen. Zudem gäbe es laut Jürgen Kuprat zwei gefährliche Stellen auf dem Radweg nach Bruck für die FahrradfahrerInnen. Diese werden von städtischer Seite geprüft. Thomas Hochmuth bemängelte die Abbiegespur der Umgehungsstraße (Brucker Straße). Dort komme es täglich zu Staus. Der Erste Bürgermeister erklärte daraufhin, dass bereits Gespräche mit dem Staatlichen Bauamt stattgefunden haben und dieses mit einer möglichen zusätzlichen Abbiegespur oder weiteren Maßnahmen warten wolle, bis das Verteilerzentrum von Amazon fertiggestellt wurde. Nach Anfrage von Florian Hummel, CSU, weshalb es kein Wahllokal in Hof am Regen gäbe, erklärte Benjamin Boml, dass dies aufgrund der Hütung des Wahlgeheimnisses nicht möglich sei. Hier wären mindestens 50 Stimmabgaben notwendig und dies sei unter Berücksichtigung der Briefwahlen voraussichtlich nicht umsetzbar.

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