08.12.2021

Dreharbeiten im Stadtmuseum beginnen

Im Stadtmuseum begannen am 02.12.2021 die Dreharbeiten für ein neues digitales Angebot.

Der Verein zur Förderung des Stadtmuseums, der Denkmalpflege und der Heimatkunde Nittenau e.V. erhielt dank des „Soforthilfeprogramms Heimatmuseen und landwirtschaftliche Museen 2021“ eine Förderung in Höhe von knapp 19.000 Euro. Durch die Unterstützung werden unter anderem regionale Museen in ihrem Betrieb und der Weiterentwicklung gestärkt. Durch die Gelder sind im kommenden Jahr neue digitale Angebote im Museum Nittenau nutzbar.

Für das Stadtmuseum geht es nun in die heiße Phase. Das Filmteam von Snapshot Filmproduktion aus Schwarzenfeld stattete dem Ersten Bürgermeister Benjamin Boml sowie der Museumsleiterin Birgit Auburger einen Besuch ab und drehte die ersten Sequenzen für ein besonderes Projekt. „Mit der Unterstützung des Deutschen Verbands für Archäologie können wir nun auch mit unserem Wissen nach außen gehen“, so Birgit Auburger. Derzeit wird ein Film produziert, welcher das Museum in seiner vielfältigen Art detailreich darstellt. Das Projekt „Museum außer Haus – Interaktiver Museumsrundgang“ ermöglicht es, Wissen aus dem Stadtmuseum an beliebigen Standorten zu vermitteln. Davon können unter anderem EinwohnerInnen von Altenheimen und Pflegeeinrichtungen, die weniger mobil sind, oder Personengruppen mit physischer Einschränkung profitieren. Im Video werden unter anderem Luftaufnahmen, Fotos und Filmclips zu sehen sein.

Weiterhin können sich die BesucherInnen auf mindestens fünf Info-Terminals im Museumsgebäude freuen, die die Stadtgeschichte, die Geologie und die Kirchturmuhr ausführlich darstellen. Bei der Eröffnung der neuen Sonderausstellung im Jahr 2022 kann die Hardware zum ersten Mal genutzt werden.

Die Idee und Umsetzung des Projektes wurde von Karl Bley, dem ersten Vorsitzenden des Vereins zur Förderung des Stadtmuseums, der Denkmalpflege und der Heimatkunde Nittenau e.V. sowie Mitarbeiter der Bundestagsabgeordneten Marianne Schieder in Berlin, initiiert. Der Verein trägt zudem die zusätzlichen 25 Prozent der anfallenden Kosten.

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