09.12.2021

Nittenau bekommt eine Pumptrackanlage

In der Stadtratssitzung am 07.12.2021 entschied der Stadtrat einstimmig die Planung einer Pumptrackanlage in Nittenau.

In der letzten Stadtratssitzung des Jahres 2021 diskutierten die Mitglieder des Stadtrates über die Vorentwurfsplanungen einer Pumptrackanlage in Nittenau. Robin Specht, Geschäftsführer der Firma RadQuartier, stellte die Pläne im Detail vor und präsentierte das Konzept rund um das neue Projekt.

„Ein Pumptrack ist vielen sicherlich schon ein Begriff“, so Erster Bürgermeister Benjamin Boml, „die speziell geschaffene Mountainbikestrecke ist ein geschlossener Rundkurs, bei dem Jung und Alt verschiedene Tricks üben können.“ Hierfür gibt es zwei verschiedene Varianten. Zum einen könne er aus Erde und Lehm geschaffen, zum anderen aus Asphalt und Beton gebaut werden, um so die Oberfläche vielfältiger einsetzbar zu machen. Immer mehr Kommunen entdecken Pumptracks für sich, um eine Möglichkeit zur Bewegungsförderung sowie einen Treffpunkt für alle MitbürgerInnen zu schaffen.

Benjamin Boml zeigte sich sichtlich begeistert von der Idee: „Eine gemeinsame Diskussion mit Jugendlichen hat gezeigt, wie präsent und wichtig dieses Thema ist.“ Allerdings sei der Preis von rund 290.000 Euro nicht ganz ohne. Auch die Mitglieder des Stadtrates konnten von der Idee überzeugt werden. Christoph König, Bündnis 90/Die Grünen, unterstützte den Vorschlag, Michael Prasch, Freie Wähler, zeigte sich begeistert, Jürgen Kuprat, Fraktionssprecher der SPD, setzte sich für das Projekt ein und auch Thomas Hochmuth, Fraktionssprecher der CSU, fand die Umsetzung notwendig. Nach einer gemeinsamen Diskussion über den Standort und die Kosten, beschloss der Stadtrat einstimmig die Umsetzung der weiteren Planungsschritte sowie die Einplanung der Kosten in den Haushalt 2022.

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