14.01.2022

Planungen zu „Annahaid“ gehen in die nächste Runde

Ein neues Baugebiet soll in den kommenden Jahren in Nittenau entstehen. Der Stadtrat entschied sich nun für eine Variante des Bebauungsplanes.

Am 11.01.2022 stellt der Stadtplaner Eckhard Bökenbrink in der ersten Stadtratssitzung des Jahres 2022 den Bebauungsplan „Annahaid“ vor. Im Vorfeld wurde festgelegt, dass vor der öffentlichen Auslegung und Anhörung der Träger öffentlicher Belange der Bebauungsplanentwurf im Stadtrat zu diskutieren und besprechen ist. Demnach konnten die Mitglieder des Stadtrates ihre Anregungen und Bedenken äußern und diese bei Bedarf mit einarbeiten.

Drei verschiedene Varianten konnte Eckhard Bökenbrink den TeilnehmerInnen präsentieren. Variante eins inkludiere 38 Einfamilienhäuser und acht Doppelhaushälften. Bei Variante zwei fänden 36 Einfamilienhäuser und 16 Doppelhaushälften ihren Platz und mit der dritten Variante könnten 40 Einfamilienhäuser sowie 10 Doppelhaushälften verwirklicht werden. Beim letzten Vorschlag sei auch ein Platz für einen Spielplatz, eine Kindertagesstätte oder eine Gemeinschaftsfläche vorhanden.

Bei einer gemeinsamen Diskussion im Stadtrat konnte die grundsätzliche Ausrichtung des neuen Baugebietes besprochen werden. Die Mitglieder waren sich einig, dass Variante eins nicht umgesetzt werden sollte, da hier eine stark befahrbare Straße zur angrenzenden Bebauung entstehen würde. Um flexibler agieren zu können, favorisierte der Stadtrat Variante drei. Die Idee einer Gemeinschaftsfläche überzeugte einstimmig. Zwar werde zu Beginn kein Spielplatz oder ein Kindergarten fest eingeplant, doch die Fläche sollte für mögliche Bebauungsmöglichkeiten von Seiten der Stadt offengehalten werden.

Für weitere Diskussionen sorgten Schotter- und Steingärten, die Verpflichtung zur Errichtung von PV-Anlagen, zum Anschluss an ein Fernwärmenetz, die Vorschriften der Dachformen sowie ein Bauzwang. Diese Punkte werde man allerdings nochmals gesondert besprechen. „Fest steht, dass wir einen bezahlbaren Wohnraum für unsere jungen Nittenauer Familien schaffen möchten“, betont Erster Bürgermeister Benjamin Boml.

Die weitere Vorgehensweise und der Zeitplan wurden unter Vorbehalt von Eckhard Böckenbrink erläutert. Nach der einstimmigen Entscheidung für Variante drei werde zwischen März und April der Vorentwurf sowie die Bilanzierung der Ausgleichsfläche fertig gestellt. Im April sei eine frühzeitige Beteiligung der BürgerInnen sowie Träger öffentlicher Belange möglich. Somit könne noch vor der Sommerpause der Entwurf, je nach Einwänden, gebilligt und anschließend im Herbst der Satzungsbeschluss geplant werden.

 

Hinweis

Eine Interessentenliste wird nicht geführt. Sobald das Bewerbungsverfahren eröffnet ist, wird die Öffentlichkeit über Social Media, die Internetseite, das Stadtmagazin, den Regental-Anzeiger und über die Presse informiert.

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