02.03.2022

Breitbandausbau in Nittenau

Breitbandpate Josef Kaml kümmert sich derzeit parallel um drei verschiedene Projekte.

Nachdem der Baubeginn des Breitbandbundesprogramm coronabedingt immer wieder verschoben werden musste, eröffnete am 11.05.2021 der symbolische Spatenstich offiziell die Bauarbeiten. Das Projekt befindet sich nun auf der Zielgeraden und 400 Grundstücke können sich über einen kostenlosen Glasfaseranschluss bis ins Haus und somit eine schnellere Internetverbindung freuen. Förderfähig waren alle Anwesen, die bislang weniger als 30 Mbit/s empfangen haben.

Das Landratsamt Schwandorf teilte Mitte Februar mit, dass für einige GrundstückseigentümerInnen die Möglichkeit besteht, einen entsprechenden Vertrag mit der Telekom Deutschland GmbH abzuschließen, um dadurch die Vorteile einer schnellen Internetversorgung nutzen zu können. Unter folgender Internetseite können die AnwohnerInnen prüfen, ob für die jeweilige Adresse ein entsprechendes Glasfaserprodukt buchbar ist: www.telekom.de/festnetz/tarife-und-optionen/internet-dsl. Die Stadt Nittenau weist ausdrücklich darauf hin, dass der Anschluss des Gebäudes mit Glasfaser nicht dazu verpflichtet, auch einen neuen Tarif abzuschließen.

Ein weiteres Projekt zum Breitbandausbau stellt das Sonderprogramm Gewerbe dar. Mit dieser Maßnahme werden insgesamt 78 Teilnehmende im Gewerbegebiet mit FTTH versorgt. Die Maßnahme wird mit 90% der Kosten gefördert.

Zudem beteiligt sich die Stadt Nittenau am Breitband-Förderprogramm des Freistaates Bayern gemäß "Richtlinie zur Förderung des Aufbaus von gigabitfähigen Breitbandnetzen im Freistaat Bayern. Da bereits die Abgabe eines Erstangebots zur Bayerischen GigabitR Ende März endet, können in der Stadtratssitzung am 26.04.2022 schon erste Ergebnisse mitgeteilt werden. Mit dieser Maßnahme werden zirka 800 Teilnehmende mit FTTH versorgt. Die Maßnahme wird mit rund 85% der Kosten gefördert.

„Unser Ziel ist, dass jedes Anwesen in Nittenau so schnell wie möglich mit Glasfaser versorgt wird“, betont Erster Bürgermeister Benjamin Boml. Hierfür werden jährlich große Summen in den Haushalt eingestellt.

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