07.03.2022

Stadt stellt Jugendarbeit in den Vordergrund

Um die Jugendlichen noch besser in die Politik mit einzubeziehen, bewirbt sich die Stadt Nittenau bei einem Hertie-Projekt.

Mit der Gründung des Jugendparlaments wurde in Nittenau der erste große Meilenstein für die Jugendarbeit in Nittenau erreicht. Mit der Bewerbung beim Hertie-Projekt „Jugend entscheidet“ sollen Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren noch stärker in die politische Arbeit in der Stadt eingebunden werden: „Wir möchten unser Ohr noch näher an unseren Jugendlichen haben und deren Ideen in die städtische Entwicklung mit einbringen“, betont Erster Bürgermeister Benjamin Boml. In einem Motivationsvideo erklärte er zudem, wie bedeutend die Zusammenarbeit mit den Jugendlichen geworden ist: „Unsere Stadt wird auch noch in den kommenden Jahren weiterwachsen und dieser Wachstum bringt automatisch neue Aufgaben mit sich. Diese Anforderungen wollen wir gemeinsam mit unseren Jugendlichen angreifen.“

Bei dem Projekt „Jugend entscheidet“ werden pro Jahr 15 Kommunen bei einem konkreten lokalpolitischen Thema mit 5.000 Euro von der Hertie Stiftung sowie dem Kooperationspartner „Politik zum Anfassen e.V.“ unterstützt. Junge Menschen können aber nicht nur durch den finanziellen Zuschuss, sondern auch durch die Beratung und Prozessbegleitung des Teams eine gemeinsame Aktion planen und durchführen. Im vergangenen Jahr wurden in Bayern unter anderem Projekte in Bad Hindelang sowie in Neu-Ulm umgesetzt.

„Nun heißt es allerdings erst einmal abwarten, ob wir diese tolle Möglichkeit erhalten“, so Projektbetreuerin Carmen Heller, „die Bewerbungsfrist ist bereits abgelaufen. Am 22. März erfahren wir dann, welche Kommunen mit dabei sind.“ Dank der engen Zusammenarbeit mit den sieben VertreterInnen des Jugendparlaments entstanden bereits einige Ideen. Die Stadtverwaltung möchte außerdem die gesamte Nittenauer Jugend in den Prozess mit einbeziehen. Für Fragen und Vorschläge kann sich die Bevölkerung an Carmen Heller, carmen.heller@nittenau.de oder 09436/309-11, wenden.

<- Zurück zu: Aktuelle Nachrichten der Stadt Nittenau