25.03.2022

Neue Ausrüstung für Feuerwehren

Die Stadt Nittenau investiert über 25.000 Euro in die Sicherheit der Feuerwehren.

Im Feuerwehrhaus der FF Nittenau ist derzeit ein besonders spektakuläres Bild vorzufinden. Acht neue Pressluftatmer, 12 Lungenautomaten und 30 Atemschutzvollmasken wurden von der Stadtverwaltung für die Feuerwehren Bergham, Fischbach und Nittenau angeschafft.

„Mit diesen neuen Geräten können wir nicht nur die Zusammenarbeit untereinander stärken, sondern auch für mehr Sicherheit für alle KameradInnen sorgen“, betont Erster Bürgermeister Benjamin Boml. Die Neuanschaffung kam allerdings nicht von ungefähr. Acht Atemschutzgeräte müssten nach 18 Jahren Nutzung generalüberholt werden. Da es hierfür nicht mehr alle Ersatzteile gibt, musste eine andere Lösung gefunden werden. „Als wir das Gespräch mit den drei Feuerwehren suchten, waren diese begeistert“, berichtet Marco Auburger, hauptamtlicher Gerätewart der Feuerwehren im Stadtgebiet, „durch das einheitliche System können sich die Einsatzkräfte nämlich untereinander bei einem Einsatz aushelfen.“ In Bergham wird seit 2013 mit dem Überdrucksystem gearbeitet, in Fischbach und Nittenau bis jetzt mit Normaldrucksystemen, weshalb ein Tauschen nicht möglich war.

Durch die Neuanschaffung können ab sofort zeitgleich 26 Atemschutzgeräte, 58 Atemschutzmasken und 70 Atemluftflaschen, welche auf die drei Feuerwehren verteilt sind, genutzt werden. Für die Prüfung, Wartung und Befüllung wird die Ausrüstung nach jedem Einsatz zur Atemschutzpflegestelle in Schwarzenfeld gebracht. Nach zwei bis drei Tagen sind diese wieder für den Ernstfall einsatzbereit.

Neben der einfachen Handhabung hat vor allem der Sicherheitsaspekt für alle AtemschutzgeräteträgerInnen höchste Priorität: „Alle Feuerwehrleute sollen nach ihren Einsätzen wieder unversehrt nach Hause kommen“, so Marco Auburger.

Damit das Equipment genutzt werden darf, sind spezielle Atemschutzlehrgänge notwendig. Derzeit gibt es 24 AtemschutzträgerInnen in Bergham, 13 in Fischbach und 27 in Nittenau, davon vier Frauen. Dass die Neuanschaffung notwendig war, zeigt auch eine Statistik aus dem Jahr 2021. Die Feuerwehren Bergham, Fischbach und Nittenau absolvierten in diesem Bereich insgesamt 16 Einsätze und 14 Übungen.

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