01.04.2022

Große Aufgabe für jungen Malermeister

Mit nur 29 Jahren übernahm Marco Kraft im Oktober 2021 die Malerfirma „Michl Maler“ und seine Ziele für die Zukunft sind groß.

Während manch anderer mit 29 Jahren noch nach dem passenden Job sucht, konnte der gebürtige Ingolstädter Marco Kraft bereits einen großen Meilenstein in seinem Leben erreichen. Im Oktober 2021 übernahm er die Firma „Michl Maler“ mitsamt allen Mitarbeitenden und führt dieses bis heute mit Bravour durch die Corona-Pandemie hindurch: „Ich bin ein riskioaffiner Mensch und liebe die Herausforderung mit allen Höhen und Tiefen“, betont der 29-Jährige, „dazu gehört auch die Überwindung von Krisen.“

Nachdem der junge Unternehmer zwischen 2017 und 2018 seine Maler- und Lackierermeisterprüfung in München absolvierte, suchte er nach neuen Herausforderungen und einer vielseitigen Arbeit. Die Oberpfalz lernte er durch seine Ausbildung in Hemau zu lieben. Ab April 2021 war er als Meister in seiner Firma angestellt, nur wenigen Monate später übernahm er das Unternehmen. „Über junge Alleskönner freuen wir uns in Nittenau besonders“, gratuliert der Erste Bürgermeister Benjamin Boml den Geschäftsführer Marco Kraft zu seiner herausfordernden Stelle.

Und seit Oktober ist bereits viel in der Malerfirma geschehen. So wurden nicht nur die Personalstrukturen geändert, sondern auch der Weg in die Digitalisierung geebnet. Zudem wolle der neue Geschäftsführer eine moderne und zeitgemäße Außendarstellung initiieren. Positiv sehe er vor allem die vergangene Netzwerkarbeit und die vielen Kontakte, die über die Jahre aufgebaut wurden. Auch die Abläufe innerhalb des Unternehmens und die Qualität der Arbeit werden beibehalten. Ihr Können konnte die Firma vor kurzem erst in der neuen Lidlfiliale unter Beweis stellen. Von der Koordination der Malerarbeiten bis hin zur Umsetzung wurden die Arbeiten von „Michl Maler“ umgesetzt.

Sein größter Wunsch für die kommende Zeit ist „das Ding am Laufen zu halten.“ „Durch die Corona-Pandemie sind wir gut gekommen, aber die Rohstoffkrise, die Zinserhöhungen und das aktuelle Kriegsgeschehen machen es uns nicht leicht.“

Doch das hält den 29-Jährigen nicht von seinen Träumen ab. Ambitionierte Ziele, wie zusätzliche Mitarbeitende, neue Geschäftsbeziehungen sowie bayernweite Aufträge lassen ihn und sein Team stets positiv in die Zukunft blicken. Langfristig wolle er auch eine eigene Designlinie im Bereich der Innengestaltung inklusive Böden aufbauen. „Ohne meine Mitarbeitenden und unsere KundInnen würde das aber alles nicht so gut funktionieren“, betont er, „und auch bei dem ehemaligen Geschäftsinhaber Hans Michl und der ehemaligen Geschäftsführung Gudrun Michl möchte ich mich herzlichst bedanken.“

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