04.04.2022

Jugendparlament beteiligt sich an Dachverband

26 Jugendvertretungen gründeten Ende März einen Dachverband der bayerischen Jugendvertretungen. Auch das Nittenauer Jugendparlament ist Mitglied.

Seit September 2021 führten 26 Jugendvertretungen eine Vielzahl an Gesprächen. Ziel war es, den Verein „Dachverband der bayerischen Jugendvertretungen (DVBK) zu gründen. Nach vielen Online-Terminen und Abstimmungen trafen sich am 19.03.2022 45 Delegierte in Ingolstadt, um den gemeinsamen Wunsch umzusetzen. Auch das Jugendparlament Nittenau mit seinen VertreterInnen Lucas Pöllinger und Veronika Kangler, begleitet von Tabea Götzer und Antonia Sprungala, beteiligt sich an dem Projekt.

Vorab erhielten die Jugendlichen eine Stadtführung durch die historische Altstadt in Ingolstadt. Nur wenige Straßen weiter, im Rudolf-Koller-Saal der Volkshochschule, begann um 13:30 die entscheidende Gründungssitzung. Nach einer Gedenkminute für die Opfer des Krieges in der Ukraine hielten die Dritte Bürgermeisterin der Stadt Ingolstadt, das Jugendparlament Ingolstadt, die Akademie für Kinder- und Jugendparlamente sowie der Bayerische Jugendring jeweils eine Rede. Mit einer Auslesung und der Debatte über die einzelnen Absätze machte das Plenum die Vereinssatzung bereit zum Beschluss. Einstimmig und unter Applaus wurde diese im Anschluss angenommen und die Gründung des DVBJ war damit offiziell. Die etwa dreistündige Gründungssitzung endete nach einem ersten Ausblick auf die nächsten Monate des neuen Dachverbandes durch den neuen Vorstand.

Die Konstituierung ist der Startschuss für die Arbeit des Dachverbandes. Ziele werden es sein, sich für mehr Beteiligungsformen für Jugendliche in allen Kommunen Bayerns stark zu machen, Vernetzung unter den bereits bestehenden Jugendvertretungen zu betreiben und dabei vor allem mehr gemeinsame Projekte und Ideen zu initiieren.

Als gemeinsame Plattform wollen die beteiligten Jugendvertretungen mit einer starken Stimme sprechen und in Zukunft auch mutig die Interessen der jungen Menschen aus dem Freistaat in der Landes- und Bundespolitik einfordern.

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