04.05.2022

Stadtrat besichtigt Grundschule Fischbach

Der Nittenauer Stadtrat machte sich ein Bild vor Ort und diskutierte anschließend über die Grundsatzentscheidung, ob eine Teil- oder Generalsanierung verfolgt werden soll.

Pünktlich um 18.00 Uhr trafen sich die Mitglieder des Stadtrats vor ihrer Sitzung am 26. April 2022 in der Grundschule Fischbach. Ziel war die Bestandsaufnahme des aktuellen Sachstands der Schule. „Ich freue mich sehr, dass sich Schulleiterin Diana Neidhardt und Grundschullehrerin Anette Jonas die Zeit genommen, um uns durch das Gebäude zu führen“, betont Erster Bürgermeister Benjamin Boml. Bei einem Rundgang durch die im Jahr 1962 erbaute Schule konnten sich die Teilnehmenden einen Eindruck von den Klassenzimmern, den Betreuungsräumen, dem Sport- und Computerraum sowie dem Brandschutz machen. „Den 46 SchülerInnen gefällt es hier sehr“, so Diana Neidhardt, „das liegt vor allem daran, dass es hier schön bunt und kinderfreundlich ist.“

Bei einer vorgegangenen Kontrolle durch einen Gutachter wurden im Bereich Brandschutz verschiedenste Mängel festgestellt. Für die bevorstehende Brandschutzertüchtigung sind für das Jahr 2022 bereits entsprechende Mittel im Haushaltsplan vorgesehen. In der Stadtratssitzung wurde nun diskutiert, ob eine Teil- oder eine Generalsanierung angestrebt werden sollte.

„Die Problematik mit dem Brandschutz wurde bereits angegangen und seitens der Regierung sei eine Teilsanierung förderfähig“, so Benjamin Boml. Für die Baumaßnahmen inklusive Dachreparatur wird mit rund eine Millionen Euro kalkuliert. Derzeit befindet sich die Stadt in Gesprächen, ob eine Bindungsfrist von 25 Jahren bestehe oder nicht. Sollte dies der Fall sein, könnten in dieser Zeit keine weiteren Fördermöglichkeiten genutzt werden. Folglich wäre eine Generalsanierung des kompletten Schulgebäudes sinnvoller. Eine Konzeptstudie müsse über ein Ingenieurbüro erstellt und anschließend europaweit ausgeschrieben werden. Die Stadt plane hier zwischen drei und fünf Millionen Euro. Eine mögliche Förderung läge bei rund 50 Prozent.

Nach einer gemeinsamen Diskussion entschloss sich der Stadtrat dafür, dass die Umsetzung des Brandschutzes oberste Priorität habe, aber im Weiteren auch eine Generalsanierung des Schulgebäudes vorgenommen werden sollte.

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