07.06.2022

Weiterer Meilenstein bei Brückenbaustelle erreicht

Die Arbeiten gehen bei der Regenbrücke weiter gut voran und der Erste Bürgermeister Benjamin Boml machte sich ein genaueres Bild vor Ort.

Die Baumaßnahmen gehen bei der Großen Regenbrücke weiterhin in großen Schritten voran. Vor wenigen Tagen wurden die Unterbauten, also die Widerlager und die Stützpfeiler, fertiggestellt. Diesen erreichten Meilenstein nahm sich der Erste Bürgermeister Benjamin Boml zum Anlass, um sich einen persönlichen Eindruck vom Stand der Arbeiten zu verschaffen: „Ich freue mich sehr, dass wir uns nach wie vor im Zeitplan befinden und die Bauarbeiten so gut vorangehen.“

Seit der Vergabe des zweiten Bauabschnittes an die Arbeitsgemeinschaft HABAU/MCE aus Österreich wurden einige Maßnahmen durchgeführt. Neben dem Abbruch der bestehenden Regenbrücke wurde die Herstellung der Gründung mittels Bohrpfähle und die Anfertigung der Widerlagerkonstruktion sowie der Stützpfeiler abgeschlossen. „Die Arbeiten zum Bau der neuen Regenbrücke laufen auf Hochtouren“, betont Hannes Neudam, Bauoberrat und Abteilungsleiter Konstruktiver Ingenieurbau und Brückenbau des Staatlichen Bauamts Amberg-Sulzbach.

In der kommenden Zeit stehen die Erstellung des Traggerüstes und der Stahlbewehrung für die Betonage der Überbaufelder in den Vorlandbereichen an. Voraussichtlich im Juli werden die ersten Stahlbauteile, welche derzeit im Werk gefertigt werden, auf die Pfeiler eingehoben. Anschließend erfolgen Schweiß- und Montagearbeiten.

„Insgesamt befindet sich die Baustelle aber trotz der Herausforderungen, wie der schwierigen Materiallieferbarkeit, sehr gut im Zeitplan“, so Hannes Neudam.

Derzeit plane das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach für die gesamte Baumaßnahme, einschließlich dem Rückbau der Behelfsbrücke, mit einer Fertigstellung bis 2024. Zudem plane man mit einer Umleitung des Verkehrs von der Behelfsbrücke auf die neue Große Regenbrücke im Herbst nächsten Jahres. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 15 Millionen Euro, die der Freistaat Bayern trägt und aus dem Brückenertüchtigungsprogramm finanziert. Im Jahr 2022 ist das Brückenertüchtigungsprogramm mit 25 Millionen Euro bayernweit ausgestattet. Davon schöpft das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach in 2022 für die nördliche Oberpfalz zehn Millionen Euro ab.

Nach wie vor ist das Infocenter in der Berghamer Straße 3 in Nittenau mittwochs ganztägig geöffnet. Hier können sich alle interessierten BürgerInnen über den aktuellen Stand der Baustelle sowie über das bisherige Geschehen informieren. Darüber hinaus können Anfragen an hannes.neudam@stbaas.bayern.de oder an konstruktiver.ingenierbau@stbaas.bayern.de gesendet werden.

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