14.06.2022

Basketballplatz und Familienpass für Nittenau

Das Jugendparlament Nittenau tagte bereits zum vierten Mal. Auf der Tagesordnung standen unter anderem ein Familienpass sowie ein Basketballplatz.

Am 30. Mai 2022 fand die vierte Sitzung des Nittenauer Jugendparlament statt. Die Tagesordnung griff unterschiedliche Themen aus Sport, Kultur und Politik auf.

Zunächst diskutierten die Jugendlichen über die Wiederherstellung eines Basketballplatzes: „Viele Jugendliche der Stadt Nittenau würden gerne Basketball spielen, ohne sich an einen Verein binden zu müssen“, erklärt der Erste Vorsitzende Lucas Pöllinger, „im Stadtgebiet gibt es allerdings keine Möglichkeit diesem Sport auf öffentlichem Gelände nachzugehen.“ Hier stelle sich die Frage, ob ein neuer Platz geschaffen werden müsse, oder ob ein bereits vorhandener Platz wieder nutzbar wäre. Hierbei sei auch ein Auge auf die geplante Pumptrackanlage zu werfen. Wünschenswert wäre ein „Sportzentrum, bei dem sich alle treffen könnten.“ Nach einer gemeinsamen Debatte entschieden sich die Jugendlichen für die Instandsetzung eines ehemals genutzten Basketballplatzes. Ihren Vorschlag werden Lucas Pöllinger und die Zweite Vorsitzende Tabea Götzer demnächst in einer Stadtratssitzung präsentieren.

Auch ein weiterer Tagesordnungspunkt, die Einführung eines Familienpasses, stieß bei den Beteiligten auf Begeisterung. Die derzeitigen Preissteigerungen machten es Familien oftmals schwer, ihren Kindern und Jugendlichen verschiedene Freizeitangebote zu ermöglichen. Deshalb haben sich die sieben VertreterInnen des Jugendparlaments überlegt, ein Gutscheinheft zu erstellen. Dieses soll finanzielle Vorteile mit sich bringen und so die Nittenauer Familien entlasten. „Damit wäre ein Besuch in der Gastronomie, im Freibad oder Kino erschwinglicher“, betont Lucas Pöllinger.

Die verschiedenen Angebote und die Gültigkeiten müssten noch geklärt werden. Zeitgleich möchten sich die Jugendlichen mit den AnbieterInnen vor Ort unterhalten, in wie weit das Projekt von Seiten der Unternehmen unterstützt werden könnte. Auch eine Altersbeschränkung und der finanzielle Aufwand soll in den kommenden Wochen geklärt werden. „Wir haben noch viel Arbeit vor uns“, stellte Lucas Pöllinger fest. Doch diese Aufgaben übernähme das Parlament gerne, wenn sie so den Familien unter die Arme greifen könnten.

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