04.08.2022

Schwimmen stand im Mittelpunkt

Bei der Schulschwimmwoche im Nittenauer Freibad konnten viele Kinder mit dem Medium Wasser vertraut werden.

Dass viele Kinder Angst vor dem Wasser haben ist kein großes Geheimnis. Umso wichtiger ist es, den jungen Menschen die Scheu vor dem Medium zu nehmen. Dies nahm sich die Grund- und Mittelschule Nittenau, die Grundschule Fischbach und die Wasserwacht Nittenau zum Anlass, eine Schulschwimmwoche im Freibad zu veranstalten. „Im Lehrplan steht, dass möglichst jeder nach Ende der Grundschule schwimmen kann“, erklärt Lehrerin Monika Karg, die von ihren KollegInnen Sophie Deuter und Stefan Fleischmann vor Ort unterstützt wird.

Damit dieses Ziel auch in die Tat umgesetzt werden konnte, verlegten die vierten Klassen der Grundschule Nittenau und die Kombiklasse 3 und 4 der Grundschule Fischbach von Montag, den 18.07.2022 bis Freitag, den 22.07.2022 für jeweils ein paar Stunden ihren Unterricht in das Schwimmbecken. Zu Beginn wurden die Kinder nach Erfahrung eingeteilt. Die bereits geübten SchwimmerInnen lernten unter anderem das Kraulen, das Transportschwimmen in Dreiergruppen oder wiederholten die richtigen Schwimmtechniken.

Die SchülerInnen, die noch etwas unsicher im Wasser waren, erhielten eine Einzelbetreuung. Jedes Kind wurde mit einfachen und langsamen Schritten an das Medium gewöhnt und verlor so nach und nach die Angst. Sie lernten unter anderem den richtigen Beinschlag und Armzug, das Atmen im Wasser sowie das Tauchen. „Wir hatten einige Kinder mit dabei, die sich anfangs nicht ins Becken getraut haben“, erzählt Martin Frey, Jugendleiter und Ausbilder für Schwimmen sowie Rettungsschwimmen, „am Ende der Woche haben alle ihre Scheu verloren und einige können nun sogar einen Ring aus vom Beckenboden holen.“

Einige SchülerInnen legten zudem ihr Seepferdchen ab.

Stellvertretende Schulleiterin Eva Wagner freute sich sehr über den Erfolg: „Diese Aktion ist nur dank der großartigen Unterstützung der Lehrkräfte, der Wasserwacht und der Stadt möglich.“ Von der Wasserwacht waren täglich Kristin Standecker, stellvertretende Jugendleiterin, sowie Vorstand Helmut Frey vor Ort, die dem Schulteam zu jeder Zeit unter die Arme griff

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