24.11.2022

Geplante Flaschenhalter für Nittenau

Die ZMT erstellt für das Projekt des Jugendparlaments die Flaschenhalter.

Mitte des Jahres diskutierte das Nittenauer Jugendparlament über die Anbringung von Behältnissen für Pfandflaschen an den Mülleimern im Stadtgebiet. „Im schlimmsten Fall landet das Leergut in der Umwelt - im besten Fall in öffentlichen Mülleimern - und das Pfand, das Bedürftige gut brauchen könnten, geht dabei verloren“, erklärt Vorsitzender Lucas Pöllinger im Stadtrat. Zudem sei es möglich, dass sich Jugendliche und Kinder an weggeworfenen Glasflaschen verletzen. „Ein Flaschenhalter löst diese Probleme auf eine einfache und geschickte Art, ohne die Funktion eines Mülleimers im Geringsten zu blockieren“, so Lucas Pöllinger. Gleichzeitig ist es möglich, die Rohstoffe wieder in den Kreislauf zurückzuführen. Auf diese Weise kann unnötiger Müll an öffentlichen und stark frequentierten Plätzen vermieden werden.

Dies sah auch der Stadtrat so, weshalb bei einer Sitzung das Anbringen solcher Flaschenhalter genehmigt wurden. Die Behältnisse wollte man in der Region anfertigen lassen, weshalb man mit der ZMT Automotive GmbH & Co. KG aus Bruck ins Gespräch kam.

Jürgen Karl und Dominik Schmirler, zuständig für die Auszubildenden bei der ZMT Automotive, fanden diese Idee so gut, dass man sich mit den Auszubildenden direkt ans Werk machte. Nur wenige Wochen später war der erste Prototyp fertig. Von der Planung bis zur Umsetzung waren die Lehrlinge für das Projekt verantwortlich und konnten dort neue Fertigkeiten erlernen sowie ihr bereits Gelerntes in der Praxis umsetzen.

Das erste Modell kam gut bei der Stadtverwaltung und beim Jugendparlament an. So gut, dass es direkt in die Fertigstellung der weiteren Behältnisse gehen wird. Nach der Herstellung werden sie passend graviert und für Wind und Wetter beschichtet. Neben einer Größe für Flaschen von 0,5l, wird es auch eine größere Variante für 1,5l geben. Da die Flaschenhalter nicht nur leicht, sondern auch gleichzeitig überaus stabil sind, ist die Anbringen bei jeder Art von Mülleimern möglich. Bereits in wenigen Wochen werden dann die neuen Behältnisse im öffentlichen Raum zu finden sein.

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