18.11.2021

Nittenau, Bodenwöhr und Bruck sagen Weihnachtsmärkte ab

Die geplanten Weihnachtsmärkte in Nittenau, Bruck und Bodenwöhr werden in diesem Jahr nicht stattfinden. Nicht nur die strengen Auflagen sind Gründe für die Absage.

„Schweren Herzens müssen wir unsere beliebten Weihnachtsmärkte auch in diesem Jahr erneut absagen“, so Benjamin Boml, Erster Bürgermeister der Stadt Nittenau. Erster Bürgermeister der Gemeinde Bodenwöhr, Georg Hoffmann und Heike Faltermeier, Erste Bürgermeisterin des Marktes Bruck, schließen sich ihm an: „Wir hätten sehr gerne unsere Weihnachtmärkte durchgeführt, doch das können wir guten Gewissens nicht machen.“ Bei einem gemeinsamen Austausch hat man sich für die Absage der drei Veranstaltungen Anfang Dezember entschieden.

Grund dafür ist unter anderem die geringe Teilnahme der Vereine. Stand heute beteiligen sich nur noch wenige ehrenamtliche HelferInnen. „Wir können von den Ehrenamtlichen nicht verlangen, dass sie unter strengsten Auflagen auf unseren Märkten stehen und die enormen zusätzlichen Kosten, die aufgrund der unterschiedlichen Maßnahmen anfallen, auf sich nehmen“, betont Heike Faltermeier. Ein coronakonformer, von Ehrenamtlichen getragener Markt sei unmöglich. Außerdem könne aufgrund der derzeitigen Auflagen und der negativen Entwicklung der Corona-Zahlen keine besinnliche Weihnachtsstimmung entstehen. „Sieht man sich zum Beispiel die derzeitige Intensivbettenkapazität in unseren Krankenhäusern an, wäre es ein Unding, solch eine Veranstaltung stattfinden zu lassen“, so Benjamin Boml, „zudem verändern sich derzeit die Regelungen tageweise und wir können heute nicht mehr sagen, ob wir diese Auflagen in rund zwei Wochen umsetzen können.“ Die Sicherheit und Gesundheit aller TeilnehmerInnen und BesucherInnen stehen weiterhin an allererster Stelle.

Auch das Rahmenprogramm ist schwierig umzusetzen. Der Nittenauer Nikolaus und das Christkind müssten beispielsweise die jeweiligen Abstandsregelungen einhalten, was eine Geschenkübergabe unmöglich macht. Zudem sei dort auch das Betreten des Weihnachtspostamtes derzeit nur unter strengen Auflagen, wie Geimpft- und Genesenennachweise, möglich. Das werde sowohl den Kindern, als auch den Erwachsenen keinen Spaß machen.

„Leider ist damit auch unser diesjähriger Zug zu den drei Weihnachtsmärkten gecancelt“, berichtet Georg Hoffmann. Dieser Zug verband vor zwei Jahren die drei Gemeinden miteinander und bot eine gute Alternative für alle BesucherInnen, Nittenau, Bruck und Bodenwöhr zu besuchen. Für das kommende Jahr hoffen Benjamin Boml, Heike Faltermeier und Georg Hoffmann auf eine Umsetzung: „Auch wir wünschen uns die Normalität zurück und haben uns bereits auf die persönlichen Gespräche gefreut. Das ist dann hoffentlich im Jahr 2022 wieder möglich.“

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