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Neujahrsempfang der Stadt Nittenau
icon.crdate19.01.2026
Mit einem feierlichen Neujahrsempfang im Rathaussaal ist die Stadt Nittenau am Freitagabend, den 16. Januar 2026 in das neue Jahr gestartet. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kirche, Vereinen, Institutionen sowie viele ehrenamtlich Engagierte folgten der Einladung von Erstem Bürgermeister Benjamin Boml. Im Mittelpunkt des Abends standen Dank, Anerkennung und der Wunsch für mehr gemeinschaftliche Verantwortung in der Stadtgesellschaft.

Mit einem feierlichen Neujahrsempfang im Rathaussaal ist die Stadt Nittenau am Freitagabend, den 16. Januar 2026 in das neue Jahr gestartet. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kirche, Vereinen, Institutionen sowie viele ehrenamtlich Engagierte folgten der Einladung von Erstem Bürgermeister Benjamin Boml. Im Mittelpunkt des Abends standen Dank, Anerkennung und der Wunsch für mehr gemeinschaftliche Verantwortung in der Stadtgesellschaft.
In seiner Ansprache betonte Bürgermeister Boml wie wichtig Zusammenhalt und Engagement gerade auf kommunaler Ebene seien. Ehrenamt sei kein „nettes Beiwerk“, sondern Ausdruck von Haltung, Mut und gelebter Verantwortung. Unter Bezug auf ein Zitat von Willy Brandt – „Wir suchen keine Bewunderer; wir brauchen Menschen, die kritisch mitdenken, mitentscheiden und mitverantworten“ – hob Boml hervor, dass genau diese Menschen an diesem Abend im Rathaussaal versammelt seien.
Zu den Ehrengästen zählten unter anderem Landtagsabgeordneter Martin Scharf, die Bürgermeister Albert Meierhofer und Karl-Heinz Stich, Mitglieder des Stadtrates, Altbürgermeister Karl Bley, Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche, Ehrenbürger, Bürgermedaillenträgerinnen und -träger, Mitglieder des Seniorenbeirates, des Jugendparlaments sowie zahlreiche Vertreter des Ehrenamts. Der Bürgermeister betonte, der Neujahrsempfang solle bewusst jenen gewidmet sein, die sich oft im Stillen für das Gemeinwohl einsetzen.
Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Verleihung der Bürgermedaille in Gold an drei Persönlichkeiten, die das Leben in Nittenau über Jahrzehnte hinweg maßgeblich geprägt haben.
Posthum wurde Elisabeth Stangl für ihr außergewöhnliches Lebenswerk geehrt. Als Gründerin und langjährige Vorsitzende der Ortsgruppe Nittenau des Bund Naturschutz, Mitgründerin der Kleiderkammer, Naturschutzbeauftragte der Jägervereinigung, Mitglied des Naturschutzbeirates des Landratsamtes Schwandorf sowie engagierte Mitgestalterin zahlreicher Projekte, darunter der Lehrpfad „Bunter Weg“, setzte sie sich unermüdlich für Natur, Umwelt und Gemeinschaft ein. Die Bürgermedaille wurde nach einer emotionalen Laudation des Bürgermeisters von ihren Enkelinnen Anna und Valerie entgegengenommen.
Ebenfalls mit der Bürgermedaille in Gold ausgezeichnet wurde Walter Obermeier, der 50 Jahre aktiven Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr Neuhaus leistete und diese davon 30 Jahre als Kommandant führte. Darüber hinaus engagierte er sich maßgeblich beim Bau und der Instandhaltung des Feuerwehrgerätehauses, bei der Errichtung und Pflege der Eustachiuskapelle sowie über 57 Jahre als aktiver Musikant der Stadtkapelle Nittenau. Bürgermeister Boml würdigte ihn als Sinnbild für Verlässlichkeit, Tatkraft und gelebte Gemeinschaft.
Die dritte Bürgermedaille in Gold ging an Johann Seebauer, der seit 1986 als Feldgeschworener tätig ist und seit 2005 als Obmann Verantwortung trägt. Über nahezu vier Jahrzehnte hinweg habe er mit großer Sorgfalt, Integrität und Bodenständigkeit dazu beigetragen, eine jahrhundertealte Institution lebendig und verlässlich zu halten, so Boml in seiner Laudatio.
Abgerundet wurde der Neujahrsempfang durch die musikalische Gestaltung von Sophie Hein, Agatha Kezrova und Josephine Scheck unter der Leitung von Wolfgang Wagner. Zum Abschluss dankte der Bürgermeister allen Ehrenamtlichen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Nittenau sowie allen Mitwirkenden des Abends. Mit Blick auf die anstehenden Kommunalwahlen im März 2026 betonte er, dass Demokratie tägliche Arbeit sei und dort gelinge, wo Menschen bereit seien, mitzudenken, mitzureden und mitzugestalten.
Der Abend klang bei einem gemeinsamen Umtrunk mit persönlichen Gesprächen aus und setzte ein deutliches Zeichen für den starken gesellschaftlichen Zusammenhalt in Nittenau.





