Aktuelles
Information, Austausch und 40 Jahre Ferienprogramm

Rund 60 Vereinsvorstände kamen am 9. Februar zur traditionellen Vereinsvorständesitzung der Stadt Nittenau im Rathaus zusammen. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „40 Jahre Ferienprogramm“, das im vergangenen Jahr gefeiert werden konnte. Neben diesem Jubiläum informierte die Stadt die anwesenden Vereinsvertreterinnen und -vertreter über aktuelle Themen aus den Bereichen Prävention, Organisation, Jugendarbeit und Veranstaltungswesen.
Zu Beginn stellte Stadtpfarrer Holger Kruschina das Präventionsschutzkonzept der Pfarrei vor. Dieses wurde von einem Team der Kirche Nittenau und Fischbach erarbeitet und dient der Aufarbeitung von Missbrauch sowie der Prävention für die Zukunft. Kruschina sensibilisierte die Anwesenden für einen achtsamen Umgang im Vereinsalltag und machte deutlich, dass auch vermeintlich harmlose Gesten oder Berührungen problematisch sein können.
Im Anschluss informierte Birgit Auburger, Museumsleiterin und Veranstaltungsorganisatorin der Stadt Nittenau, über wichtige organisatorische Abläufe. Vereine wurden gebeten, Änderungen bei Vorstandschaft, Adresse oder Kontaktdaten zeitnah zu melden. Auch unterschiedliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner können hinterlegt werden. Zudem wurde auf die notwendige Datenschutzerklärung für die Darstellung auf der städtischen Internetseite hingewiesen.
Ein weiterer Schwerpunkt war der Online-Veranstaltungskalender der Stadt Nittenau. Dieser dient als zentrale, kostenfreie Werbeplattform und wichtige Planungsgrundlage für alle Vereine. Eingetragene Veranstaltungen werden automatisch im Regentalanzeiger sowie über die Social-Media-Kanäle der Stadt veröffentlicht. Eine frühzeitige Eintragung wird empfohlen, um Überschneidungen im Kalender zu vermeiden.
Auch Neuerungen im Veranstaltungsbereich wurden vorgestellt. Plakataushänge in städtischen Einrichtungen sind nach Rücksprache möglich. Die Anmeldung von Veranstaltungen im Rathaus ist grundsätzlich kostenfrei, ausgenommen sind Groß- und Spezialveranstaltungen. Zudem sind geltende Sicherheitsrichtlinien einzuhalten. Alle Vereine wurden außerdem auf die verpflichtende GEMA-Anmeldung hingewiesen.
Auch die Jugendarbeit wurde vorgestellt. Dazu zählen die Organisation von Projekten und Veranstaltungen, die Unterstützung von Jugendgruppen sowie die offene Jugendarbeit. Das Jugendzentrum JuNit ist regelmäßig mittwochs und freitags geöffnet und kann auch außerhalb der Öffnungszeiten von Jugendgruppen genutzt werden.
Einen Ausblick auf kommende Veranstaltungen gab Alexandra Oppitz, Pressesprecherin der Stadt Nittenau. Vorgestellt wurde die Beachparty am 4. Juli 2026, die von der Stadt Nittenau in Kooperation mit der Wasserwacht OG Nittenau und GL-Event organisiert wird. Vereine, die sich beteiligen möchten, können sich an die Stadt wenden.
Den Schwerpunkt der Sitzung bildete das Jubiläum „40 Jahre Ferienprogramm“, das von Organisatorin Ingrid Schindler vorgestellt wurde. Sie gab einen Ausblick auf das Sommerferienprogramm 2026, das vom 3. August bis 14. September stattfindet. Veranstaltungen können bis 30. April gemeldet werden.
Im Rückblick auf das Ferienprogramm 2025 wurde die große Resonanz deutlich: 72 Veranstaltungen, 767 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie 32 Veranstalter unterstrichen die Attraktivität des Angebots. Bereits wenige Minuten nach Anmeldestart waren die ersten Kurse ausgebucht. Ein besonderer Höhepunkt war die Verlosungsaktion zum 40-jährigen Jubiläum mit 40 Preisen für 40 Kinder, gesponsert vom Kreisjugendamt.
Ein Blick in die Geschichte zeigte die lange Tradition des Ferienprogramms. Die Idee entstand 1985 unter Bürgermeister Julius Schmatz, das erste Ferienprogramm wurde 1986 unter der Koordination des damaligen Jugendbeauftragten Klaus Beiderbeck umgesetzt. Besonders erfreulich war dessen Anwesenheit bei der Vereinsvorständesitzung. Auch Erster Bürgermeister Benjamin Boml blickte auf die vergangenen Jahrzehnte zurück und erinnerte sich an viele Veranstaltungen, an denen er selbst als Kind teilgenommen hatte.
Den Abschluss bildeten Ehrungen für die langjährige Beteiligung am Ferienprogramm der Stadt Nittenau. Zahlreiche Vereine und Organisationen wurden für mindestens zehn Jahre Engagement ausgezeichnet, einige sogar für eine Beteiligung von mindestens 30 Jahren.
Für eine Teilnahme von mindestens zehn Jahren wurden ausgezeichnet: Bündnis 90/Die Grünen, Bushido Kampfsport, CSU Nittenau, die Freiwilligen Feuerwehren Fischbach, Neuhaus und Bergham, der Fischereiverein, die Katholische Landjugend, der Reitverein Gestüt Tiefenhof, das Stadtmuseum, der TSV Nittenau, der TSV Tischtennis, der TSV Schach, die Stadtbücherei, die Frauenunion Nittenau, die Evangelische Kirchengemeinde und das Volksbildungswerk.
Für eine Beteiligung von mindestens 20 Jahren wurden geehrt: die Freiwillige Feuerwehr Nittenau, der Schützenverein Edelweiß Bergham, die Schützengesellschaft 1865, die SPD Nittenau sowie die Wasserwacht.
Für eine Beteiligung von mindestens 30 Jahren erhielten besondere Anerkennung: der Automobilclub Nittenau, der Kleintierzuchtverein, die Katholische Pfarrei Nittenau, das Kreisjugendamt Schwandorf sowie die Kolpingsfamilie.
Im Anschluss an die Sitzung lud die Stadt Nittenau alle anwesenden Vereine als Dankeschön für ihre langjährige und engagierte Mitwirkung am Ferienprogramm zu einem gemeinsamen Essen und Umtrunk ein.





