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Grundsatzbeschluss zur kommunalen Wärmeplanung: Nittenau stellt Weichen für eine klimaneutrale Zukunft
icon.crdate26.03.2026
Der Stadtrat hat in der Sitzung vom 25.11.2025 den Grundsatzbeschluss zur Einführung der kommunalen Wärmeplanung gefasst.
Der Stadtrat hat in der Sitzung vom 25.11.2025 den Grundsatzbeschluss zur Einführung der kommunalen Wärmeplanung gefasst. Die Wärmeplanung ist ein wichtiger Baustein der Energiewende und soll eine strategische Grundlage für eine klimafreundliche, sichere und bezahlbare Wärmeversorgung in den kommenden Jahrzehnten schaffen. Die Planungen erfolgen aufgrund der gesetzlichen Vorgaben des Wärmeplanungsgesetzes des Bundes und der Verordnung zur Ausführung energiewirtschaftlicher Vorschriften des Freistaats Bayern. Danach sind Kommunen bis 10.000 Einwohner verpflichtet, bis zum 30. Juni 2028 einen Wärmeplan zu erstellen.
Die Wärmeplanung ist – ähnlich wie ein Flächennutzungsplan – ein Fachkonzept ohne rechtliche Außenwirkung. Sie soll eine Strategie aufzeigen, wie die Wärmeversorgung in der Zukunft klimaneutral ausgestaltet werden kann.
Im ersten Schritt erfolgt eine Prüfung, welche Gebiete oder Teilgebiete sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht für eine Versorgung durch ein Wärmenetz oder ein Wasserstoffnetz eignen. Danach wird eine Bestandsanalyse zu der aktuellen Wärmeversorgung im Stadtgebiet durchgeführt. Darauf aufbauend werden in einer Potenzialanalyse vorhandene bzw. erschließbare Optionen für eine klimaneutrale Wärmeversorgung ermittelt und mögliche Einsparpotenziale abgeschätzt. Daraus werden Zielszenarien und Umsetzungsstrategien entwickelt.
Die Stadt Nittenau legt großen Wert auf Transparenz und Beteiligung. Im weiteren Verfahren werden lokale Akteure wie Energieversorger und Netzbetreiber, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger regelmäßig in geeigneter Form eingebunden.
Der Stadtrat wird voraussichtlich im April über die Auftragsvergabe an ein Unternehmen, das die Stadt Nittenau fachlich in diesem Prozess begleiten soll, entscheiden. Die Erarbeitung des Wärmeplans soll dann im Laufe des Jahres beginnen.
Weitere Informationen zur kommunalen Wärmeplanung werden fortlaufend auf der städtischen Website veröffentlicht.




