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Modernisierung des Kindergartens
Seit dem Jahr 2015 befindet sich im Erdgeschoss des ehemaligen Gymnasiums ein Kindergarten. Da das Gebäude sanierungsbedürftig hinsichtlich dessen Funktion und insbesondere hinsichtlich der Gebäudetechnik ist, wurden nun in der Stadtratssitzung Mitte November drei verschiedene Varianten vorgestellt, wie das Gebäude in Zukunft aussehen könnte. Da die tragende Bausubstanz noch erhaltenswert ist, sei es vorgesehen, den unteren Teil des Gebäudes bis auf den Rohbauzustand zurückzubauen. „Nach erster Einschätzung kann ein eingruppiger Kindergartengruppe sowie eine eingruppige Kinderkrippengruppe untergebracht werden“, erklärt Erster Bürgermeister Benjamin Boml, „erste Gespräche mit der Regierung der Oberpfalz sowie mit der zuständigen Behörde beim Landratsamt haben diesbezüglich stattgefunden.“
Florian Koller vom Amberger Ingenieurbüro Koller stellt drei verschiedene Varianten vor, wobei Variante zwei von allen Beteiligten favorisiert wurde. Bei diesem Vorschlag können die Krippen- und Kindergartenkinder komplett voneinander abgetrennt werden. Zudem werde wenig in die Substanz eingegriffen, was laut Florian Koller sehr wichtig sei. Die Variante werde auch vom Landratsamt empfohlen, weshalb sich der Stadtrat auch einstimmig dafür aussprach.
Herr Koller schlug in diesem Zusammenhang vor, dass im Zuge der Baumaßnahme eine Fassadensanierung vorgenommen und ein Treppenturm zur Erschließung der weiteren Stockwerke installiert werden könnte. Dies begrüßten alle Parteien, da zu erwarten sei, dass die Nachfrage an Kindergärten- und Kinderkrippenplätzen nicht nachlassen werde. Das Projekt werde insgesamt rund zwei Millionen Euro kosten. Bezüglich der möglichen finanziellen Förderung werde sich die Stadt mit der Regierung in Verbindung setzen.






