Aktuelles
Sicherheitslage bleibt weiterhin gut

Die Polizeistation Nittenau hat ihren Sicherheitsbericht 2025 für die Stadt Nittenau und den Markt Bruck i.d.OPf. vorgestellt. Präsentiert wurden die aktuellen Zahlen und Entwicklungen von Polizeihauptkommissar Mario Mühlbauer und Polizeioberkommissar Patrick Dengler.
Im Zuständigkeitsbereich der Polizeistation wurden im vergangenen Jahr insgesamt 348 Straftaten registriert. Im Vergleich zu 2024 entspricht dies einem Anstieg um 36 Fälle (11,5 Prozent). Trotz dieser Entwicklung liegt die Aufklärungsquote mit 71 Prozent weiterhin auf hohem Niveau und damit über dem bayerischen Durchschnitt von 66 Prozent.
Für die Stadt Nittenau wurden 272 Straftaten erfasst, in Bruck i.d.OPf. waren es 76 Fälle. Während die Fallzahlen in Nittenau anstiegen, war in Bruck ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Die sogenannte Häufigkeitszahl, also Straftaten pro 100.000 Einwohner, liegt in beiden Kommunen weiterhin deutlich unter dem bayerischen Durchschnitt.
Besonders auffällig war 2025 der Anstieg bei Diebstahlsdelikten. Insgesamt wurden 80 Fälle registriert, darunter 25 Ladendiebstähle. Erfreulich sei laut Polizei jedoch, dass erneut kein Wohnungseinbruchsdiebstahl angezeigt wurde. Auch die Gewaltkriminalität ging deutlich zurück. Die Zahl schwerer Gewaltdelikte sank von 17 auf 9 Fälle.
Einen Anstieg gab es dagegen bei Sachbeschädigungen. Insgesamt wurden 52 Fälle registriert, davon allein 45 im Stadtgebiet Nittenau. Häufig betroffen waren geparkte Fahrzeuge sowie öffentliche Straßen und Plätze.
Im Bereich der Verkehrsunfälle verzeichnete die Polizeistation Nittenau im Jahr 2025 insgesamt 438 Unfälle. 69 Menschen wurden verletzt, drei davon schwer. Die Anzahl der schwerverletzten Personen ist damit auf einem historischen Tiefstand. Zwei Menschen kamen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Einen großen Anteil der Verkehrsunfälle machten erneut Wildunfälle aus, hier wurden insgesamt 160 Fälle aufgenommen.
Ergänzend veröffentlichte die Polizeistation auch Zahlen zur Struktur der Tatverdächtigen. Insgesamt wurden im Jahr 2025 207 tatverdächtige Personen registriert. Davon waren 150 männlich und 57 weiblich. Mit rund 75 Prozent stellten Erwachsene den größten Anteil der Tatverdächtigen, gefolgt von Jugendlichen mit 15 Prozent. Zudem wurden elf Heranwachsende sowie zehn Kinder als tatverdächtig erfasst. Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger lag bei 31,4 Prozent. Laut Polizeibericht liegt dieser Wert weiterhin deutlich unter dem bayernweiten Durchschnitt von 41,7 Prozent.
Positiv bewerten die Verantwortlichen die Präventionsarbeit der Polizei. Gemeinsam mit der Polizeiinspektion Burglengenfeld fanden acht Präventionsveranstaltungen in Schulen, Kindergärten und Vereinen statt. Themenschwerpunkte waren unter anderem Drogenprävention, Gefahren im Straßenverkehr sowie Risiken im Internet und in sozialen Netzwerken.
In ihrem Fazit betonten die Verantwortlichen, dass die Sicherheitslage im Bereich der Polizeistation Nittenau weiterhin „sehr gut“ sei. Gleichzeitig solle durch den weiteren Ausbau der Sicherheitswacht auch das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung gestärkt werden. Interessierte der Sicherheitswacht können sich an die Polizeistation Nittenau wenden.





