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Digitale Ausstattung für Schulen in Nittenau und Fischbach
Bei der letzten Stadtratssitzung im Jahr 2022 stand das Thema „digitale Schule“ im Mittelpunkt der Diskussionen. Schulrektorin Diana Neidhardt stellte dafür dem Gremium den Bedarfsplan an digitalen Medien vor: „Damit wir eine digitale Schule werden können, müssen digitale Medien in der Schule angeschafft, installiert und in einem pädagogischen Kontext eingesetzt werden. Der fachübergreifende Einsatz von IT und der Einsatz entsprechender Medien ist in der Schule ebenso notwendig wie die Vermittlung von Medienkompetenz an junge MediennutzerInnen.“ Der Einsatz von Medien sei wichtig, damit die SchülerInnen Kenntnisse und Fertigkeiten erlernen, um sachgerecht, selbstbestimmt und verantwortungsvoll in einer multimedial geprägten Gesellschaft zu handeln. Diese Basiskompetenzen werden durch das richtige Suchen, Verarbeiten und Aufbewahren, Kommunizieren und Kooperieren, Produzieren und Präsentieren sowie das Analysieren und Reflektieren ergänzt. Um für jede Schule und jede Klasse einen pädagogisch wertvollen Nutzen ziehen zu können, wurden im Vorfeld Mediencurriculums erstellt. „Die Verortung von Medien im Lehrplan ist vorgegeben und wird von uns passend eingeplant“, erklärt die Schulrektorin.
Für die passende Infrastruktur sorgte bereits der IT-Administrator der Stadt Nittenau, Damian Goj. Derzeit gäbe es an der Grund- und Mittelschule Nittenau 135 Geräte inklusive Schutzhüllen und Aufbewahrungsmöglichkeit. Im Idealfall müssten diese mit weiteren 190 IPads ergänzt werden. Für das Schuljahr 2022/23 strebe man allerdings an, dass für Nittenau weitere 85 Geräte und vier digitale Tafeln angeschafft werden. Für Fischbach seien 18 Geräte notwendig. Diesem Wunsch ging der Stadtrat auch nach einer gemeinsamen Diskussionsrunde nach und entschied sich für die Einplanung von 77.500 Euro für das kommende Haushaltsjahr. Durch die Anschaffung möchte man den SchülerInnen eine möglichst gute Bildung, auch mit neuen Medien, ermöglichen. Außerdem war man sich einig, dass die Geräte sukzessiv erweitert werden müssten, wobei damit gerechnet werden könne, dass die Geräte regelmäßig ausgetauscht werden müssten. Derzeit plane man mit einer Laufzeit eines Gerätes von über fünf Jahren. Nach Rückfrage aus dem Stadtrat kam man außerdem zum Entschluss, dass ein Leasing von IPads keine nennenswerten Vorteile mit sich bringen würden.





