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Bürgerwerkstatt und Stadtspaziergang am 19. September 2026
Wie soll sich Nittenau in den kommenden Jahren entwickeln? Mit dieser Frage beschäftigt sich derzeit das Integrierte Stadtentwicklungskonzept Nittenau (ISEK).
Bis Ende 2027 wird das Konzept von einem Planerteam bestehend aus IuImIsI Stadtstrategien, stadtlabor und cima in Kooperation mit der Stadt Nittenau erarbeitet. Weitere Informationen zum ISEK sind hier zu finden.
Mit dem ISEK werden wichtige Zukunftsstrategien für Nittenau für die kommenden zehn Jahre entwickelt. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem die Bereiche Wohnen, Verkehr, Wirtschaft, Bildung, Kultur, Soziales, Tourismus und Klimavorsorge. Entscheidend ist, dass die künftigen Strategien die Perspektiven und Vorstellungen der Nittenauerinnen und Nittenauer ebenso berücksichtigen wie die der Stadtverwaltung und der Stadtpolitik.
Deshalb ist jetzt die Meinung der Bevölkerung gefragt.
Am Samstag, 19. September 2026 haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich bei Stadtspaziergang und der Bürgerwerkstatt über den bisherigen Stand des ISEK zu informieren und ihre Ideen einzubringen. Bereits ab 12:30 Uhr können sich Interessierte im Pfarrheim Eustachius Kugler, Kirchplatz 4, anhand von Stellwänden über die bisherigen Ergebnisse der ISEK-Erarbeitung informieren. Zu sehen sind unter anderem die Ergebnisse der Stärken- und Schwächen-Analyse sowie der Online-Umfrage.
Nach der Begrüßung durch den Ersten Bürgermeister Benjamin Boml geben die beauftragten Planungsbüros einen Überblick über den bisherigen ISEK-Prozess und die Analyseergebnisse für Nittenau.
Anschließend geht es gemeinsam auf einen Stadtspaziergang durch die Nittenauer Innenstadt. Start ist um 13:30 Uhr vor dem Pfarrheim Eustachius Kugler. Der Rundgang führt zu zentralen Orten wie dem Marktplatz, dem Kirchplatz und der Angerinsel. Verschiedene Mitmach-Aktionen laden dazu ein, die eigenen Erfahrungen einzubringen, gemeinsam zu diskutieren und Ideen für die Zukunft zu entwickeln. Dabei geht es unter anderem um folgende Fragen: Wie können Leerstände, insbesondere in den Erdgeschossen, zeitgemäß genutzt werden? Wie lässt sich die Aufenthaltsqualität stark versiegelter Flächen verbessern? Wie können die Angerinsel und der Regen für die öffentliche Nutzung aufgewertet werden? Und wie kann der Verkehr besser gelenkt werden, damit sich alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer sicher und komfortabel bewegen können?
Nach dem Rundgang besteht bei einer Erfrischungspause mit Kuchen, Brezen, Kaffee und Getränken am Pfarrheim Gelegenheit zum weiteren Austausch. Ab 16 Uhr können die Stärken- und Schwächen-Plakate nochmals gemeinsam betrachtet und diskutiert werden.
Gegen 17 Uhr endet die Veranstaltung.
Alle Nittenauerinnen und Nittenauer sind herzlich eingeladen, sich einzubringen und die zukünftige Entwicklung ihrer Stadt aktiv mitzugestalten. Denn das ISEK soll nicht nur planerische Grundlagen schaffen, sondern vor allem eine gemeinsame Perspektive für die Zukunft Nittenaus entwickeln.





