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Petition für einen zusätzlichen Bus für die Buslinie 221
Bei der ersten Nittenauer Bürgerversammlung im Jahr 2023 wurde vom Mitbürger Albert Geitner die Busproblematik rund um die Buslinie 221 von Nittenau über Bruck nach Roding angesprochen. Hier äußerte er seine Sorgen um die Sicherheit seiner und aller weiteren Kinder: „Der Bus ist überfüllt und wir haben Angst, dass den Mädchen und Jungen etwas passiert.“ Im Fahrzeug wären 150 Personen zugelassen, allerdings seien darin ausschließlich 55 Sitzplätze zu finden. „Wenn man bedenkt, dass in Nittenau bereits 70 Schülerinnen und Schüler einsteigen, dann wird einem schnell bewusst, dass die 53 weiteren Kinder aus Bruck keine Chance auf einen Sitzplatz haben“, so Geitner. Rund 45 Minuten müssten die Betroffenen stehen, bei Wind und Wetter. Allerdings sei dies nicht das Hauptproblem. Da es sich hierbei um einen Linienbus handle, könnten auch weitere Fahrgäste zusteigen. Dadurch spitze sich das Platzproblem weiter zu. Häufig seien die SchülerInnen aus Neubäu betroffen, die dann nicht mehr zusteigen könnten. Hier werde dann ein Ersatzbus, dessen Kosten das Busunternehmen übernehmen müsse, eingesetzt. Das Landratsamt sehe trotz der Bedenken allerdings keinen Handlungsbedarf, so Geitner, denn bei einer Fahrgastzählung im Oktober sei die Zahl der zugelassenen 150 Personen nicht überschritten worden. Da er nun keinen anderen Ausweg sähe, wandte er sich direkt an den Ersten Bürgermeister Benjamin Boml.
Dieser traf sich nun mit den besorgten Eltern und der Ersten Bürgermeisterin des Marktes Bruck, Heike Faltermeier, im Nittenauer Rathaussaal, um über die Bedenken und Lösungsansätze zu diskutieren. „Diese Problematik ist bekannt und wird nahezu jährlich von der Bevölkerung angesprochen“, so Benjamin Boml. Erst vor wenigen Wochen habe deshalb ein gemeinsamer Termin mit den Landratsämtern Schwandorf und Cham, den betroffenen BürgermeisterInnen und den Schulleitungen vor Ort stattgefunden. „Denn letztendlich entscheidet das Landratsamt, ob ein weiterer Bus finanziert wird.“ Man werde sich aber in der kommenden Zeit mit der Polizei treffen und über die Situation sprechen. Außerdem wolle der Bürgermeister den Wunsch mit in den Kreistag nehmen.
Eine weitere Idee wurde bereits von den BürgerInnen umgesetzt: eine Petition für einen zusätzlichen Bus. Hier geht es zur Petition.





