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Den Toten gedacht
Am Samstag und Sonntag wurde den Opfern der Weltkriege in Nittenau gedacht. Erster Bürgermeister Benjamin Boml ging dabei auf den Frieden ein: „Ein Wort, das jeder kennt. Doch was bedeutet dieser Begriff heutzutage überhaupt noch? Ein Wunsch, die Sehnsucht nach Versöhnung, Einigkeit und Gemeinschaft. Ein Vorsatz oder der Wille nach Harmonie. Frieden. Eigentlich ganz einfach. Aber wenn wir uns umschauen, dann wissen wir, dass es doch gar nicht mehr so leicht ist.“
Die Welt erlebe gegenwärtig eine Zeit, die von Unsicherheit und Spannung geprägt sei. Die Menschen in der Ukraine und in Israel werden täglich mit den Schrecken des Krieges konfrontiert und das Leid steige ins Unermessliche. Doch Boml mahnte, dass man nicht gleichgültig gegenüber dem Leid werden solle, das Kriege mit sich bringe. Denn dieses gehöre schon seit rund zwei Jahren zu unserem Alltag. Gemeinschaftlich habe man die Verantwortung, die Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen und eine sichere Zukunft zu gestalten, die auf Dialog und Verständigung basiere. Was während der Kriege noch bleibe, sei Hoffnung. Boml zitierte Johann Wolfgang von Goethe: „Die Hoffnung hilft uns leben. Lasst uns also gemeinsam weiterleben. Mit dem Glauben an eine bessere Zukunft.“
Als Symbol für das Gedenken der Gefallenen legte er im Namen der Stadt Nittenau einen Kranz nieder.
Musikalisch umrahmt wurde die Gedenkfeier von der Stadtkapelle Nittenau. Die Ehrenwache hielt jeweils eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Nittenau, Fischbach und Stefling.





