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Karlheinz Lang ist neuer Feldgeschworener

Das Amt des Feldgeschworenen ist eines der ältesten kommunalen Ehrenämter. „Dieses Mandat ist eine ganz besondere Anerkennung und verdient höchsten Respekt“, so Erster Bürgermeister Benjamin Boml. Er lud am 24.09.2024 alle Nittenauer Feldgeschworenen in den Rathaussaal ein, um zwei Ehrenamtlichen zu danken, die von ihrem Amt zurücktraten.
Der Fischbacher Konrad Fendl wurde im Mai 1996 zum Feldgeschworenen vereidigt und übte 28 Jahre aktiven Dienst im Gemeindegebiet Fischbach aus. Johann Seebauer war seit dem Jahr 1986 Feldgeschworener und wurde am 03.03.2005 zum Obmann gewählt. Auf beide habe man sich laut Boml jederzeit verlassen können und sie standen mit ihrem Wissen immer mit Rat und Tat zur Seite. Als „Hüter der Grenzen“ unterstützten sie gewissenhaft und diskret über die Jahre hinweg die Kommune sowie die Vermessungsbehörden.
Als Nachfolger rückte Karlheinz Lang nach. Der 73-jährige Kaspeltshuber wurde noch am selben Tag offiziell vom Ersten Bürgermeister vereidigt und von den anwesenden Feldgeschworenen zum neuen Amt beglückwünscht. Zum neuen Obmann wurde Helmuth Heimerl gewählt. Vier Männer an der Zahl sind nun für Nittenau zuständig. In den vergangenen Jahren habe sich laut Boml durch die Digitalisierung vieles verändert: „Doch ein Grenzstein lässt sich nicht digital versetzen, sondern nur durch viel Kraft.“ Deshalb sei dieses Mandat auch in der heutigen Zeit nicht wegzudenken.
Anschließend fand eine Schulung für den neu vereidigten Feldgeschworenen sowie auch eine Auffrischung von rechtlichen Informationen für die bereits länger vereidigten Kollegen der Stadt Nittenau statt.
Neben dem geschichtlichen Hintergrund informierten der Nabburger Vermessungsamtsleiter Christian Schmitz und der Neunburger Vermessungsgruppenleiter Robert Feldbauer auch über Aufgaben der Feldgeschworenen, über Gebühren, Punktsicherung, selbstständige Abmarkungen und gaben mit den für das Gebiet zuständigen "Geometer" Julian Unertl Tipps aus der Praxis.





