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Stadtrat genehmigte zweite Graffitiwand in Nittenau

In der Stadtratssitzung Mitte Oktober stellten die Vorsitzenden des Nittenauer Jugendparlaments, Veronika Kangler und Kathrina Kerscher, die bisherigen Veranstaltungen und Tätigkeiten des im Dezember gewählten Jupas vor. Dabei informierten sie über die verschiedenen Aktionen, wie den Cocktailabend und den Spielenachmittag. Zudem beteiligten sie sich bei städtischen Veranstaltungen, bei denen die Mitglieder unter anderem „Bubble Soccer“ beim Kinderbürgerfest anboten, am Volksfesteinzug beteiligt waren und in Kooperation mit dem Seniorenbeirat den Kaffee- und Kuchenverkauf am Tag der offenen Tür im Nittenauer Rathaus übernahmen. Zuletzt wurde in Zusammenarbeit mit dem Versandhändler Amazon eine Graffitwand in Bergham eröffnet.
Zahlreiches Lob für die bisher geleistete Arbeit kam aus den Reihen des Stadtrates. Erster Bürgermeister Benjamin Boml dankte den sieben Jugendlichen für das Engagement und das Miteinander. Dorit Schwarzfischer, Vorsitzende des Nittenauer Seniorenbeirats, schloss sich seinen Worten an und freue sich bereits auf weitere gemeinsame Veranstaltungen.
Neben dem Jahresbericht wurde auch der Antrag für eine weitere Graffitiwand in Nittenau vorgestellt. Von der Jugend wurde eine zweite, zentralere Wand im Ortskern gewünscht und das Jugendparlament habe sich deshalb um eine weitere Sprayfläche bemüht. Ein passendes Konzept wurde hierzu vorgestellt. Angedacht seien die Brückenpfeiler auf der Angerinsel, die laut Ersten Bürgermeister Benjamin Boml bereits illegal besprüht seien: „Es kann nur besserwerden.“ Auch die Polizei Nittenau sehe bei dem Projekt keine Hindernisse, weshalb der Stadtrat die neue Graffitiwand genehmigte. Die Kosten für die Spraydosen, die von der Bevölkerung ausgeliehen werden können, und die jährliche Aufbereitung der Wand übernimmt das Jugendparlament. Die Kontrolle der Wände auf illegale Motive übernimmt der Bauhof. Bei einer Graffit-Sprayaktion soll die Wand in den kommenden Wochen eingeweiht werden. Weitere Informationen dazu folgen.
Auch das JuNit wurde im Stadtrat erneut diskutiert. Eine vom Jugendparlament, der Jupa-Beauftragten Carmen Heller und der Familienbeauftragten Elisabeth Bauer erarbeitete Hausordnung wurde vom Stadtrat einstimmig genehmigt. Nun werde die Stadtverwaltung ein Konzept zur Vermietung des JuNits erstellen und die vom Stadtrat genehmigte Stelle einer sozialpädagogischen Fachkraft erneut ausschreiben.





