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Nittenau gedachte Opfern von Krieg und Gewalt

Am 16. und 17.11.2024 versammelten sich die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Nittenau, um gemeinsam den Opfern von Krieg und Gewalt zu gedenken. In einer Rede erinnerte Erster Bürgermeister Benjamin Boml an die Bedeutung des Friedens: „In Zeiten wie diesen, in denen der Frieden wieder brüchig ist, spüren wir, wie schnell sich die Welt verändern kann.“ Er rief dazu auf, nicht nur die gefallenen Soldaten, sondern auch die zivilen Opfer, insbesondere Kinder, Frauen und unschuldige Bürger, in Gedanken zu behalten: „Stellen Sie sich vor, was es für Sie bedeuten würde, plötzlich alles zu verlieren. Für Millionen von Menschen war dies die bittere Realität.“
Ein zentrales Thema der Rede war außerdem die Frage, wie man Frieden und Toleranz in der Gesellschaft fördern könne und wie bedeutend es sei, Brücken zu bauen, statt Mauern zu errichten. Es sei wichtig, nicht nur die Vergangenheit zu bewahren, sondern auch die Hoffnung auf eine gewaltfreie Zukunft zu pflegen. Die Worte von Willy Brandt wurden dabei als Inspiration zitiert: „Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts.“
Zum Abschluss der Zeremonie legte der Bürgermeister in Nittenau, Fischbach und Stefling Kränze nieder, um den gefallenen Soldaten und allen Opfern von Gewalt und Terror zu gedenken.





