Sehenswürdigkeiten

Stadtmuseum

Stadtmuseum

Besuchen Sie die Website des Stadtmuseum Nittenau:
www.stadtmuseum-nittenau.de

Stadtpfarrkirche Nittenau Mariä Geburt

Stadtpfarrkirche Nittenau Mariä Geburt

Die Kirche in ihrer heutigen Gestalt ist ein moderner Bau der Jahre 1977/78 in einer Zusammenfügung mit dem gotischen Chor der alten Kirche.
Der barocke Ausbau nach dem Brand von 1779 samt der Verlängerung des Kirchenschiffs von 1850 waren im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt worden und trotz Instandsetzung den gewandelten Bedürfnissen der Pfarrgemeinde nicht mehr gewachsen. Der Chor in seiner spätbarocken Fassung wird jetzt noch für kleinere Messen genutzt.
Das Neubauprojekt dauerte vom ersten Beschluss 1972 bis zur Einweihung 1978 und lag in den Händen des Regensburger Architekten Josef Naumann. Die vier großen Fenster mit Darstellungen aus dem Neuen und Alten Testament, ein Marienfenster und das Fenster der Taufkapelle wurden von dem Glaskünstler Erich Schickling (1924 - 2012) entworfen.
Die Ausgestaltung des Altarraums schuf der Bildhauer Hans Wurmer (1926 - 2012). Der Altartisch zeigt eine Reliefdarstellung des Abendmahls, das Lesepult die Symbole der Evangelisten und die Tabernakelsäule einen Lebensbaum.

Haus des Gastes

Haus des Gastes

Das ehemalige Burggut am Kirchplatz war von 1313 bis 1816 Sitz der Nittenauer Adelsgeschlechter. Im Jahre 1816 erwarb es der Nittenauer Magistrat für 2100 fl von Joseph Voith von Voithenberg und nutzte es bis 1959 als Rathaus. Seit der Sanierung im Jahre 1975 wird es als "Haus des Gastes" für Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt.

Schloss Stefling

Schloss Stefling

Imposante Anblicke bieten sich dem Besucher im schönen Regental. Die Blütezeit der damaligen Burg Stefling war im 11. und 12. Jh., als eines der mächtigsten Geschlechter des bayrischen Herzogtums die Burg besaßen. Sie waren Burggrafen von Regensburg, Landgrafen und Stifter des Klosters Walderbach. Das erste Mal wird Stefling in Zusammenhang mit den Pabonen 996 erwähnt. Aus der Entstehungszeit stammt der Rumpf eines Bergfriedens.
Die heutigen Gebäude wurden 1748 auf den romanischen Mauern errichtet.

Führungen auf dem Schloss
Stefling befindet sich in Privatbesitz und ist daher nicht zu besichtigen. 

Burg Hof am Regen

Burg Hof am Regen

Die liebevoll restaurierte Burg aus dem 12. Jahrhundert war in Besitz des angesehenen Adelsgeschlechts der Hofer. Die Burganlage besteht aus einer südlich gelegenen Vorburg und der Hauptburg im Norden mit einer turmartigen romanischen Burgkapelle mit zwei Obergeschoßen für Wohn- und Nutzräume. Die Apsis zieren Malereien aus dem Ende des 15. Jahrhunderts.
In diesem außergewöhnlichen Ambiente finden im Juni/ Juli drei "Hofer Konzerte" mit hervoragenden jungen Musikern statt.
Im Torhaus der Burg befindet sich eine Infostelle des Naturparks Oberer Bayerischer Wald.

Tag des Offenen Burgtores:
15.10.2017, 20.5.2018, 17.06.2018, 15.7.2018, 19.8.2018, 16.9.2018, 21.10.2018
Öffnungszeiten: 14 - 17 Uhr - Eintritt € 2,00

Bei den Führungen wird die nachempfundene und eingerichtete "Folterkammer" der Burg gezeigt oder die Geschichten des "Reiters ohne Kopf" und des "Wilden Ritters Jörg" veranschaulicht.

Kontakt: Franz Joseph Vohburger, Robert-Schumann-Straße 4, 93133 Burglengenfeld Tel.: 09471 / 5980

Tourist-Info Nittenau, Hauptstraße 14, 93149 Nittenau Tel.: 09436 / 902733

Das Torhaus der Burg ist von Mai bis Oktober täglich für alle Besucher geöffnet.

Burgruine Stockenfels

Burgruine Stockenfels

Auf einer bewaldeten Bergkuppe über dem Regenknie bei Marienthal liegt die vermutlich aus dem 13. Jahrhundert stammende Burg Stockenfels. Die 1326 erstmals urkundlich erwähnte Burg mit Wohnturm (erhalten) und Palas (Ruine) ist heute wohl die berüchtigste und sagenumwobenste Geisterburg Bayerns. Allnächtlich sollen hierher der Sage nach jene verbannt werden, die sich zu Lebzeiten des "Bierpantschens" schuldig gemacht haben. Burg Stockenfels war u.a. Sitz von fünf Raubrittern und wurde über die Jahrhunderte so erhalten, wie sie einst zur Ritterzeit erbaut worden war.

Tag des Offenen Burgtores:
6.5.2018, 3.6.2018, 1.7.2018, 5.8.2018, 9.9.2018, 7.10.2018
Öffnungszeiten:
13 - 17 Uhr - Eintritt frei (freiwillige Spende für den Erhalt der Burganlage)

Stündliche Führungen mit dem historisch gekleideten Kastellan, Geschichte und Geschichten rund um die Burg. Auftritte der Geisterfrau "Schön-Irmingard" und der Raubritter Jörg der Auer und Heuras von Stockenfels sowie der Bierpantscher.

Ganzjährige Führungen ab 10 Personen nach Vereinbarung

Kontakt: Franz Joseph Vohburger, Robert-Schumann-Straße 4, 93133 Burglengenfeld Tel.: 09471 / 5980 

 

 

Storchenturm

Storchenturm

Der Storchenturm mit dem Treppengiebel ist das Wahrzeichen von Nittenau, dargestellt bereits auf dem Merianstich von 1644, in seinem Ursprung wohl gotisch.
Wie oft er bereits in früherer Zeit ganz oder teilweise abgebrannt ist, läßt sich nicht sagen, jedenfalls wurde auch er dem Totalbrand vom Juli 1779 ein Opfer der Flammen. Er wurde wieder aufgebaut und widerstand 1805 dem Feuer. 1808 wird berichtet, daß drei Fleischbänke an ihn angebaut sind. Beschreibung von 1840: Haus Nr. 111 (Plannr. 99): der Storchenturm, Marktschreiberswohnung mit Gefängnis und Brotläden. Zum Storchenturm gehörte nämlich auch das westlich daran angebaute Haus. Bis ca. 1900 werden zum Storchenturm immer das Gefängnis und Brotläden gezählt, 1905 ist dann von der "Marktschreiberwohnung  mit Waren- und Waaggewölbe" die Rede. Später waren dort für einige Jahre eine Spritze und andere Geräte der Feuerwehr untergebracht. Seit 1.1.1959 befindet sich die Marienapotheke im Gebäude neben dem Storchenturm. Der Storchenturm und das Apothekengebäude sind Eigentum der Stadt.

Schwalbenturm

Schwalbenturm

Der Schwalbenturm in der St.-Wolfgang-Straße

Spatzenturm

Spatzenturm

Der Spatzenturm mit einem Teil der Stadtmauer am Unteren Torweg

Schloss Bodenstein

Schloss Bodenstein

Das Schloss Bodenstein liegt auf einem Plateau auf der linken Regenseite. Der dreigeschossige Bau umschließt einen kleinen Innenhof, von dem aus eine einfache Burgkapelle erreichbar ist. Zwei Ölbilder mit dem Bauernheiligen Isidor und Leonhard seien von der Ausstattung erwähnt. Eine zweijochige, steinerne Brücke über den ehemaligen Burggraben trennt das Schloßgebäude vom weitläufigen Gutshof.

Das Schloss befindet sich heute in Privatbesitz und kann daher nicht besichtigt werden.

Kloster Reichenbach

Kloster Reichenbach

Das Kloster Reichenbach wurde 1118 von Nordgaugraf Diepold III. auf Wunsch seiner Mutter Luitgard, aber sicher auch aus religiösen und dynastischen Zielen gegründet. Die ersten Mönche kamen aus dem Kloster Kastl, einem Hirsauer Reformkloster. Das Kloster erlebte in kurzer Zeit einen großen wirtschaftlichen und geistigen Aufschwung. Die Blütezeit erreichte das Kloster unter Abt Johann Strolenfelser im 15. Jahrhundert.
Am 1. Mai 1803 erfolgte durch die  Säkularisation die zweite Klosteraufhebung. Die Mönche mußten das Kloster verlassen; die Archive und die Bibliothek wurden in alle Winde zerstreut. Das Klostergebäude fand unterschiedliche Verwendung; unter anderem betrieben ab 1840 Heinrich Waffler und später Joseph Aumüller hier eine Steingutfabrik. 1891 erwarb der Orden der Barmherzigen Brüder das Kloster und errichtete eine Pflegeanstalt.

Kloster Walderbach

Kloster Walderbach

Das Kloster Walderbach liegt zwei Kilometer östlich von Reichenbach am rechten Regenufer. Burggraf Heinrich I. von Regensburg gründete ursprünglich in Walderbach ein Augustinerchorherrenstift, das aber sein Sohn, Burggraf Otto I. von Regensburg 1143 in ein Zisterzienser-Kloster umgewandelt hat. Die ersten Mönche dürften aus Waldsassen gekommen sein, das 1308 als Mutterkloster genannt wird. Die Säkularisation setzte der Blütezeit des Klosters ein Ende. In dem barocken Festsaal werden jedes Jahr "Festliche Konzerte" aufgeführt. Seit 1962 beherbergen die Klosteranlagen ein interessantes Kreismuseum, das derzeit saniert wird, einen Kreislehrgarten sowie einen Hotelgasthof.